Tipps

Ein paar weitere Tipps vor der Anschaffung

Wenn Sie den perfekten Sandkasten für sich und Ihre Kinder gefunden haben, steht eigentlich nichts mehr im Wege für unbegrenztes Spielvergnügen.
Manchmal aber gibt es doch ein paar Regeln, die es einzuhalten gilt. Diese betreffen vor allem das Zusammenleben mit Nachbarn. Gerade wenn Sie ihren Sandkasten auf dem Balkon oder im gemeinschaftlichen Garten eines Miethauses aufstellen, sollte auf die Einhaltung der vielerorts gewünschten Mittagsruhe achten.

Trotz aller Pflege kann es trotzdem zu unerwünschten Besuchern im Sandkasten kommen. Ameisen und viele Käferarten finden den Sand nämlich genauso toll, wie Kinder. Sie schätzen den abgedeckten, vor Wind und Wetter geschützten Ort. Wenn die Kinder beim Spiel Kekse, Kuchen oder Obst gegessen haben, können vor allem die Essenreste Ameisen anziehen. Viele dieser Insekten sind zwar eklig aber vollkommen harmlos.

 

Das Unkrautvlies, das Sie unterlegen sollten, wenn Ihr Sandkasten keinen Boden hat, hält schon mal die Krabbeltiere und Würmer aus dem Erdreich ab. Ameisen, Ohrenzwicker und Kellerasseln finden trotzdem ihren Weg über den Rand des Sandkastens. Schlimm wird es dann, wenn sie – wie vor allem die Ameisen – ganze Kolonien bilden. Dann haben selbst die hartgesottensten Kids keine Lust mehr auf den Sandkasten.

 

Manche Ameisenarten haben auch Stachel oder verteilen ihre Aminosäure. Dann kann es zu Brennen und Schmerzen auf der Haut kommen. Was kann man gegen die Übervölkerung des Sandkastens aber tun? Verwenden Sie auf gar keinen Fall Gifte aus dem Baumarkt! Diese sind oft nicht nur umweltschädlich sondern auch gefährlich für Ihre Kinder.

 

Auch den Sand mit kochendem Wasser zu übergießen ist nicht gerade die beste Idee. Die Krabbeltiere sterben zwar, aber ich winzigen Leichen bleiben im Sand. Sie können versuchen, das Ameisennest umzusiedeln. Dazu müssen Sie lokalisieren, wo genau im Sand die Tiere Ihr Nest gebaut haben, füllen den entsprechenden Teil großzügig in einen Eimer (lieber einen größeren Radius um das Nest herum entfernen) und bringen ihn in eine andere Ecke des Gartens. Reduziert das den Ameisenbefall nicht, dann bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als den Sand komplett auszuwechseln.

 

Wie an anderer Stelle bereits erwähnt, ist es wichtig, den Sand trocken zu halten. Wenn Sie eine Plastikplane verwenden, achten Sie darauf, den Sandkasten regelmäßig zu lüften, um Schimmel- und Keimwachstum zu verhindern. Hilfreich ist es hier ebenso, den Sand öfter mal umzugraben, damit die unteren Schichten trocknen können.

 

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