Sandkasten Sicherheit

Der Sicherheitsaspekt ist bei einem Sandkasten nicht zu unterschätzen

sandkasten kinder spielenWarum die Sicherheit so wichtig ist

Kinder lieben es, im Sandkasten zu spielen, hier können sie sich kreativ austoben, Kuchen backen, Burgen bauen, Tunnel graben oder auch mit viel Wasser herummatschen. Alle Sinne werden angesprochen, Auge-Hand-Koordination sowie Feinmotorik geschult.

 

Stundenlanger Spielspaß ist garantiert. All dies ist aber nur dann bedenkenlos möglich, wenn auch für die Sicherheit der Kinder im Sandkasten gesorgt ist. Sie sollten sich nicht an scharfen Rändern oder Splittern verletzen können und es bekommt keinem Kind gut, mit Katzenurin durchzogenen Sand in den Mund zu nehmen.

 

 

Kriterien eines sicheren und guten Sandkastens

Das Material an sich ist nicht für die Sicherheit des Sandkastens relevant, dieser kann sowohl aus Kunststoff als auch aus Holz gefertigt sein. Wichtig ist dessen Langlebigkeit. Die Belastung durch Sand, Witterung und spielende Kinder ist enorm. Ein Kunststoffsandkasten sollte keinen künstlichen Weichmacher enthalten, die Variante aus Holz darf nicht mit ungesunden oder gar giftigen Imprägniermitteln behandelt worden sein.

Beide Materialien müssen stabil und bruchsicher sein, denn im Sandkasten wird auch getobt, Randstücke sollten nicht herausbrechen können. Verwendetes Holz muss an der Oberfläche abgeschliffen sein, damit die Kinderhände sich nicht verletzen können. Eine ausreichende Tiefe ermöglicht herrlichen Buddelspaß. Diese sollte bei ca. 40 Zentimetern liegen, denn es ist sehr unerfreulich, wenn man bereits nach 2 Schaufelhüben auf den Boden stößt.

Schutz vor Sonne und Verschmutzung muss sein

Kinder können sich sehr ausdauernd mit Sand beschäftigen, manchmal vergehen Stunden, bevor das Spiel ausgereizt ist. Im Sommer ist bei starkem Sonnenschein ein Sonnenhit allein nicht ausreichend. Der Sand wird durch die intensive Sonneneinstrahlung extrem aufgeheizt, Kindern können schlimmstenfalls Verbrennungen erleiden. Hier hilft ein Dach oder ein über den Sandkasten gespanntes Segel. Kinder und Sand bleiben vor zu viel Sonne geschützt.

Wichtig ist aber der Schutz vor Verunreinigungen jeglicher Art. Schnell sammelt sich in einem Sandkasten allerlei Unrat wie Blätter, kleine Ästchen, Pollen oder Samen. Gerne werden sie auch von streunenden oder freilaufenden Katzen als Katzentoilette missbraucht. Deshalb sollte ein Sandkasten nach dem Spiel immer abgedeckt oder verschlossen werden. Kleinere Exemplare haben einen Deckel, ein größerer Sandbereich kann mit einer wasserundurchlässigen Plane gesichert werden. Diese sollte aber stramm gespannt werden, damit keine Tiere unter dieser hindurch in den Sand gelangen können.

Nicht jeder Sand ist als Spielsand geeignet

Wirklicher Spielspaß ist nur mit dem richtigen Spielsand möglich. Ein zu feiner und trockener Sand rinnt Kindern durch die Finger und lässt sich nicht zu kleinen Kunstwerken aller Art verarbeiten. Ein zu grober Sand, der vielleicht auch noch mit Kies durchsetzt ist, lässt sich ebenfalls nicht gut verarbeiten und verursacht gegebenenfalls Hautabschürfungen. Eine ideale Körnung für Spielsand liegt zwischen 0,5 und 1,5 Millimetern. Ein kleiner Feinlehmanteil ermöglicht ein besonders ausgeprägtes Formen. Auch die Farbe des Sandes spielt eine wichtige Rolle. Zwar eignet sich intensiv gelb gefärbter Sand aufgrund seiner besonderen Konsistenz hervorragend für das Spiel, hat aber den Nachteil, unschöne Flecken auf der Kleidung zu hinterlassen, die auch hartnäckig jeden Waschgang übersteht. Ein heller Spielsand mit der entsprechenden Körnung ist sehr viel besser. Diesen gibt es in vielen Baumärkten zu kaufen.

Verschiedene Sandkästen für unterschiedlichen Einsatz

Nicht jeder hat ausreichend Platz oder einen großen Garten für einen schönen Natursandkasten. Hier ist ein kleiner Kunststoffsandkasten mit Deckel eine gute Alternative, die auch auf einem Balkon aufgestellt werden kann. Eine aufgefklappte Muschelform kann zudem halbseitig mit Wasser gefüllt werden und sorgt für doppelten Spielspaß. Für den kleinen Garten gibt es Kombinationen aus Spielhaus und Sandkasten, er wird unter den Boden des Häuschens geschoben. Somit ist er stets vor Verunreinigung geschützt und bei Bedarf schnell hervorgeholt.

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